Rick Falkvinge hat auf seinem Blog geschrieben, warum Kinderpornographie legalisiert werden muss. Beim Lesen dieser Zeilen bekomme ich das kalte Grauen und Wut, unglaubliche Wut.
Die Begründungen, die Falkvinge angibt, sind alle so falsch, wie man sich nur vorstellen kann.
Klare Ansage meinerseits: Es gibt NIE einen Grund, Kinderpornographie zu legalisieren. Sie muss IMMER verfolgt werden. Zur Verfolgung gehört aber nicht, dass das Netz zensiert oder gesperrt wird. Zur Verfolgung gehört, die Täter dingfest zu machen. Dazu braucht es weder Netzsperren noch Vorratsdatenspeicherung. Um die Täter zu fassen, braucht es vor allem geschultes Personal in den Kindergärten, Schulen und im Jugendamt. Es braucht eine Kultur des Hinsehens, keine des Wegsehen.
Kinderpornographie erlaubt kein Pardon. Sie ist nicht mit den Werten der Piratenpartei zu vereinbaren. Falkvinge hat sich mit diesen Aussagen als ernstzunehmenden politischen Akteur disqualifiziert.
Schade dass dich die deine Wut daran hindert, das Thema mal nüchtern und intellektuell zu betrachten.
Kipo ist ein Verbrechen gegen die Menschenrechte, da gibt es nix zu diskutieren !
Genau das meinte ich. “Da gibt es nix zu diskutieren” = “ich bin emotional erregt und verbitte mir jede Diskussion!!!”
Kindesmissbrauch ist doch das Verbrechen um das es hier geht. Wenn sich jemand KiPo anguckt, tut das den betroffenen Kindern etwa weh? Genau wie Urheberrecht und Patente stammt der Straftatbestand “Kinderpornographie” aus der prä-digitalen Ära. Die Frage ist, inwiefern dieser Straftatbestand hilft Kindesmissbrauch zu verfolgen und einzudämmen, und ob dieser Nutzen all die Probleme, die er mit sich bringt aufwiegt: Die ständigen Forderungen nach Zensur und Kontrolle im Netz, die Möglichkeit andere anzuschwärzen in denen man ihnen was unterschiebt etc..
“Wenn sich jemand KiPo anguckt, tut das den betroffenen Kindern etwa weh?” – was für fadenscheiniges Argument. Es fügt ihnen keinen körperlichen Schaden zu, nein. Aber das zu sehen ist menschenverachten und greift die Würde der Person an, die es betrifft. Das muss nichtmal dokumentierter Kindesmissbrauch sein: Auch andere Videos welche aufgezwungene sexuelle Handlungen thematisieren zählt dazu!
“das zu sehen ist menschenverachtend” – es wird doch niemand gezwungen, es sich anzusehen
vielleicht schafft’s du ja mal kurz deine notgeilheit zu unterdruecken fuer fuenf minuten, mit ein bisschen glueck stroemmt das blut dann auch mal ins gehirn
Was gibt es daran nüchtern und intellektuell noch zu betrachten?
Gerade jemand wie Rick Falkvinge muss wissen, wie Peer-Groups online funktionieren. Natürlich ist der kommerzielle Aspekt von Kinderpornografie (sorry, Missbrauchsdokumentationen) eher gering. Es geht um Aufmerksamkeit, Anerkennung und Ruhm innerhalb der Peergroup. Deshalb wird das Zeug verbreitet und deshalb wird neues Material produziert.
Innerhalb der pädosexuellen Peergroup findet eine Enthemmung und Ermutigung statt und es besteht ständig der Bedarf nach neuem Material.
Wenn man über das Strafmaß für Jugendpornografie oder die Strafbarkeit von fiktiven Darstellungen sprechen will, von mir aus. Rick macht hier aber den gleichen Fehler wie “die Gegenseite” der Sperrbefürworter. Er wirft alles in einen Topf und rührt kräftig um.
Das Ergebnis ist ziemlich unappetitlich.
Es gibt nicht viele Studien zu dem Thema, aber die eine mir bekannte impliziert das Gegenteil. http://phys.org/news/2010-11-legalizing-child-pornography-linked-sex.html
Wo hast du deine Quellen bzgl. “Enthemmung” her? Sei mir nicht bös, aber das klingt doch stark nach der Argumentationslinie der Killerspielegegner.
Oh, noch gar nicht gesehen. Interessant.
teiler +1
Er sagt nicht “Kinderpornografie legalisieren”. Er sagt “Besitz von Kinderpornografie entkriminalisieren, weil das erwiesenermaßen ein Holzweg war.”
Habt ihr einen Knall oder trollt ihr rum?
Nur weil “Netzsperren” nichts bringen, bedeutet das noch lange nicht, dass der Besitz von soetwas auch nur annährend in Ordnung ist!
Ich hoffe, niemand von Euch hat ‘Til Death’, Season 1, als DVD zu Hause. Dort steht der Hauptdarsteller mal kurz in einer Windel rum, und *das* gilt hier und dort bereits als Kinderpornographie.
Dummschwätzer!
Das gilt natürlich nciht als KiPo, weder hier, noch anderswo.
Sonst würde Amazon auch das hier nicht verkaufen: http://www.amazon.de/Ehe-ist-komplette-Season/dp/B0017IK94Q
ich bin Sprachlos – Wütend und könnte gar nicht soviel Essen Wie ich am Liebsten Kotzen möchte (sorry für die Ausdrucksweise aber mir fällt momentan nichts netteres ein ) Ich als Pirat Distanziere mich in aller form von diesen Ekelhaften Artikel von Rick Falkvinge und erwarte das das alle Piraten tun !!
Kinderponografie ist echt scheiße, einverstanden.
Das was RF dazu schreibt ist auch mindestens merkwürdig
aber das muss man wirklich ein bisschen differenzierter betrachten.
Eine 17-jähriger darf nicht nackt abgebildet werden, mit 18 jahren schon.
(ich find beides doof), aber man sieht hier, dass man es sich nciht zu einfach machen darf.
was ist, wenn ich im schwimmbad ein video mache und zufällig ein nacktes kleinkind drauf landet? gilt das als kinderpornografie? (ich würd das vid natürlich löschen…)
Da machen Sie es sich aber selber zu einfach. Nicht jede Abbildung einer nackten Person ist Pornografie.
Außerdem ist es ein ziemlich durchsichtiges Strohmannargument, sich mit knapp nicht Volljährigen zu befassen, wo die Forderung ist, den Besitz von Kinderpornografie zu legalisieren. Das Gesetz unterscheidet bereits Kinder- und Jugendpornografie. Bei letzterer ist der Strafrahmen geringer. Das oft bemühte jugendliche Paar, das sich Bilder zum jeweiligen Eigengebrauch schickt, ist ganz ausgenommen und somit straffrei.
Ist eigentlich irgendjemandem hier aufgefallen, das Falkvinge über __Schweden__ schreibt, und das Schweden und Deutschland zwei verschiedene Länder mit komplett verschiedenen Gesetzen sind?
Falsch adressiert, die Anmerkung gehört an die Person über mir.
Das Thema kann man “nüchtern” und “intellektuell” betrachten. Dabei aber zu dem Schluss zu kommen, dass man Kinderpornographie legalisieren bzw. ENTKRIMINALISIEREN sollte, ist der Holzweg, auf dem sich der gute Mann befindet. Kinderpornographie ist sowieso ein irreführender Begriff, weil Kinderpornographie nicht mit Erwachsenerpornographie vergleichbar ist, aber der Begriff dieses suggeriert. Passender ist der Begriff Missbrauchsdarstellungen, denn nichts Anderes ist Kinderpornographie. Es wird gezeigt, wie Kinder und Jugendliche missbraucht werden und das gehört verboten. Wer etwas Anderes denkt, befindet sich nicht nur auf dem Holzweg, sondern hat auch einen Dachschaden.
Klar können Pädophile nichts für ihre Neigung – das sagt zumindest das Institut für Sexualwissenschaft und Sexualmedizin (http://www.kein-taeter-werden.de/story/21/3821.html) – aber Übergriffe auf Kinder, egal ob direkt oder indirekt durch den Konsum dieser Übergriffe, gehören verboten und diejenigen, die übergriffig werden oder das Angebot durch die Nachfrage steigern, gehören bestraft und therapiert.
interessant. und wir sehen wieder, dass es sich um begriffe dreht.
Ich stimme zu, dass Rick hoer zum falschen Schluss kommt. Die deutsche Gesetzgebung ist schon erheblich besser als die schwedische, man braucht also keine Legalisierung (obwohl wir das Problem mit dem Totschlagargument auch in DE haben. Einfacher als mit Kinderpornografie zerstört man keine Existenz).
Trotzdem ist es unfair auf Falkvinge rumzuhacken als sei er das personalisierte Böse. Er ist halt zu einem falschen Schluss gekommen, aber hatte keinerlei Böse Absichten und hat keinem ernsthaft geschadet, also warum dieser Hass?
Schwieriges Thema, definitiv nicht einfach Schwarz oder Weiß.
Ich finde es schon absurd, dass Kinder/Jugendliche sich strafbar machen, wenn sie von sich selbst Bilder machen. Kann da jemand mit einem Argument widersprechen?
Wohl nicht, weil alle hier vor blinder Wut die Jalousien zugemacht haben. Er hat Jehova gesagt, steinigt ihn! Der Mob ist auch bei den Piraten bereit auf jedes Buzzword hin die Mistgabeln und Fackeln aus dem Stall zu holen. Jehova, Jehova, Jehova!!
Deswegen funktioniert das mit dem dokumentierten Kindesmissbrauch auch so gut: Keiner denkt mehr, alle wollen nur noch Blut sehen. Schade.
Wie kommt man dazu, mit absurden Argumenten und einer völlig an Sinn- und Zweck vorbei geführten Gesetzesinterpretation auch die glasklar strafbaren Fälle entkriminalisieren zu wollen?
Ja, die wörtliche Auslegung von Gesetzen führt manchmal in Randbereichen zu untragbaren Ergebnissen. Ja, man kann sich überlegen, ob es wirklich strafbar sein soll, wenn Jugendliche einvernehmlich Pornos drehen und die ins Netz stellen. Ja, man kann zweifeln, ob die Tatsache, dass Videos von Vergewaltigungen im Internet getauscht werden eine Überwachung rechtfertigt.
Aber warum sollte aus diesem Grund auch derjenige legal habdeln, der sich Fotos und Videos von Vergewaltigungen runterlädt und sich dabei einen runterholt?
AFAIK ist es nicht verboten, sich Bilder und Videos von Vergewaltigungen zu beschaffen und zu besitzen. http://de.wikipedia.org/wiki/Gewaltpornografie#Deutsche_Rechtslage – und damit zerfällt dein Argument.
Außer natürlich, wenn es sich bei den Opfern um Kinder handelt. Die Rechtssystematik hierbei ist mir unklar.
Die Verbreitung von KiPo ist ein anderes Delikt als der Besitz, und sollte nach wie vor strafbar bleiben. Das Schließt auch R.F. nicht aus.
Falkvinge spricht ein Tabuthema an welches von bestimmten Interessengruppen verteufelt wird und jegliche Diskussion darüber vereitelt wird.
Er hat aber mit seiner Aussage vollumfänglich recht.
Denkverbote sind Demokratiefeindlich.
Falsch zusammengefasst/übersetzt was den Inhalt des Artikels angeht. Somit kann hier keine entsprechende Diskussion stattfinden. Es geht nicht im geringsten darum, den Akt des Kindesmissbrauchs zu legalisieren. Sondern darum, hinzusehen und zu handeln.
Umsonst und ungerechtfertigterweise empört.
Also ich finde es schon ein wenig erschreckend! Die meisten Kommentare hier klingen so, als ob – wenn überhaupt nur die Überschrift des Artikels von Rickard Falkvinge gelesen wurde.
Was er proklamiert ist doch, die seiner Meinung nach falsche Art der Behandlung des Themas. Er bringt dabei auch ein meiner Meinung nach treffendes Beispiel eines Dokumentierten brutalen Mordes, dessen Verbreitung, Besitz und Konsum völlig legal ist. Abscheulich ist beides. Gesetzliche Regelungen gab es dafür aber schon zuvor zur Genüge. Es ist verboten, ein Verbrechen zu begehen oder es zu beauftragen um es filmen zu können.
Es geht ihm nicht darum – so wie man den Kommentaren und auch deinem Artikel hier förmlich entnehmen muss – Kinderpornografie zu legalisieren. Umfasst diese Aussage doch nicht nur den Besitz und die Verbreitung des aufgezeichneten Materials in irgendeiner Form, sondern auch die “Herstellung” oder die Veranlassung dazu.
Ich glaube, hier ist genau der von einigen gewünschte Effekt auch bei euch eingetreten, den das Wort Kinderpornografie hat. Schwarzweiß-Malerei und blind-links “dagegen sein”.
Kurze Frage: Wie sehen denn die Meinungen von denjenigen, die hier jetzt keine Diskussion sondern nur Distanzierungen wollen, zu (Auto-)Teenagerpornographie, zu fiktiver Teenagerpornographie und Teenagersexualität im Allgemeinen, zur Strafbarkeit von ‘Besitz’ von solchen Dateien in jedem Fall (unterschieben, anyone?) sowie zu Nacktphotos von Kindern im Allgemeinen aus?
Ich stimme Rick zwar insgesamt in seinem Fazit nicht zu, sehe aber die Problempunkte, die er nennt, durchaus.
Ich bin auf deine Widerlegungen von Falkvinges Argumentationsführung gespannt.
Falkvinges „Argumentationsführung“ ist a) wirr, b) unehrlich und c) völlig gaga. Reicht das als Widerlegung?
Du bist a) blöd b) doof c) ich kann dich nicht leiden.
Reicht das als Grund warum du dich “als ernstzunehmenden politischen Akteur disqualifizierst”?
Ernsthaft, sind wir hier im Kindergarten?
Hier eine kurze Widerlegung:
a) Das mit den Google Glasses ist wirre Sci-Fi-Scheiße. Nicht nur superunrealistisches Szenario, sondern auch noch völlig unlogische Schlussfolgerungen.
b) Das zweite Argument, dass das Gesetz auch 17jährige betrifft, hat in keiner Weise den logischen Schluss, dass man Kinderpornografie als Ganzes legalisieren sollte, das ist eine absurde Herleitung. Nur weil ein Gesetz zum Teil nicht passt, kann man nicht folgern, das Gesetz als Ganzes abzuschaffen.
c) Redefreiheit und “Content-Mafia” als Argumente sind in dem Kontext völlig deplaziert.
Zu a)
“Es gibt vielleicht einen Bedarf von 5 Computern weltweit.”
“64 KB sind für alle denkbaren Belange völlig ausreichend.”
Wirre Sci-Fi-Scheiße. Genau wie fernsteuerbare Fluggeräte mit Kameras. Tststs.
Zu b)
Es betrifft sogar Texte, Zeichnungen, Computeranimationen… das allein sollte schon zeigen, dass es nie um die Kinder ging, sondern um Kontrolle. Machen wir ein Gesetz zum Schutz von Kindern, und ich bin’s zufrieden.
Zu c)
Die “Content-Mafia” ist eine treibende Kraft hinter dieser Gehirnwäsche mit Emotions-Trigger.
Good morning!
You may note that I deliberately take the same stance as the Swedish Association of Journalists on a fairly difficult subject for them to get through on, even in their own media.
Siding shoulder-to-shoulder with journalists on difficult subjects can be quite rewarding.
Cheers,
Rick
@Rick you shouldn’t expect a fair discussion here. The articles author already made very clear that he doesn’t want that by a wrong citation “legalization of child pornography” instead of “legalization of owning child pornography”.
And he also said “Because of this I can’t take Rick Falkvinge seriously anymore”. He’s not the kinda person that listens to arguments. He’s the kinda “He’s a witch, burn him!” person.
Ist doch schön zu wissen, das dieser Knopf immer noch wie gehabt funktioniert und jeder wie geplant gedankenlos und reflexhaft drauf anspringt.
Geht doch nichts über berechenbare politische Gegner.
(Werden sich die unsrigen sagen.)
In etlichen aufgeflogenen Sharingringen in denen Darstellungen von Kindesmissbrauch getauscht wurden, war Aufnahmebedingung das einbringen “frischer Ware”. Besitz, Beschaffung und Produktion sind eng verquickt.
http://www.badische-zeitung.de/panorama/prozess-gibt-schaurige-einblicke-in-die-kinderporno-szene–37314936.html
Und Anscheins- und Jugendpornographie sind keine Argumente.
Dann könnte man auch das Morddelikt abschaffen, weil Leute wegen fahrlässiger Tötung verknackt werden.
Menschenskinder bekommt mal eure Kategorien auf die Reihe.
Gezeichnete Darstellungen von Kindesmißbrauch sind ebenfalls verbotene Kinderpornographie. Reichte das als Eintrittskarte für die von dir genannten Ringe?
Und du solltest besser selber mal deine Kategorien auf die Reihe bekommen. Es geht gerade nicht darum, das Delikt (Mord/Kindesmißbrauch) abzuschaffen, sondern dessen Dokumentation zu legalisieren, mit der Intention, die Strafverfolgung des Delikts zu erleichtern.
sagt ausgerechnet jemand, der Mord und KiPo in einem Satz nennt
Wer lesen kann ist klar im Vorteil, denn silentjay benutzt dies NICHT in einem Satz. Die Analogiebildung ist meiner Meinung nach statthaft.
In dieser Debatte hier werden doch ethische und technokratische Argumente wild gemischt. Dazu gibt es noch wenig juristischen Sachverstand.
Die Ausgangsthesen sind krude und helfen nicht Kindesmissbrauch besser zu verfolgen. Darum geht es aber wahrscheinlich ja auch nicht.
Den Besitz von Zeugnissen von Kindesmissbrauch zu legalisieren stößt hoffentlich in der Zivilgesellschaft auf vehementen Widerstand.
@silentjay:
Im ZW/SI bestand die sogenannte “Keuschheitsprobe” darin irgend einen Link zu einem Bild, Video, iBoard etc. zu posten der strafbares Material beinhaltete. Sinn war es so V-Leute aus zu sperren, denn Ermittler dürfen sich in Deutschland nicht strafbar machen. Es ging um die sträfliche Handlung und nicht um den Inhalt.
Man sollte nicht alles glauben was in der Presse steht. Gerade bei diesem Thema.
“Innerhalb der pädosexuellen Peergroup findet eine Enthemmung und Ermutigung statt und es besteht ständig der Bedarf nach neuem Material.”
Man kann auch pädosozial/phil/sexuell sein, also Kinder erotisch finden, und hat keine ‘Peergroup’ die einen “anfixt” (v.d.leyen).
Das Lolicon kriminalisiert werden und man für Webcamstuff von 16-18 jährigen den “kinderschänderstempel” aufgedrückt bekommt ist nicht zeitgerecht. es gibt unterschiede.
privater inzest kipo versus ls-magazine bilder z.b. aber wie soll man das erklären ohne es zu zeigen und selbst nie gesehen zu haben?! da kann man schwer drüber diskutieren, was die sogenannte “qualität” der pix angeht.
Studie: http://en.wikipedia.org/wiki/Rind_et_al._controversy
trifft es nur indirekt, gibt aber nen guten beitrag in der boywiki.
“aber Übergriffe auf Kinder, egal ob direkt oder indirekt durch den Konsum dieser Übergriffe, gehören verboten und diejenigen, die übergriffig werden oder das Angebot durch die Nachfrage steigern, gehören bestraft und therapiert.”
Wie viele vergewaltige Frauen gäbe es, wenn man Erwachsenenornographie verbieten würde…?
“mit der Intention, die Strafverfolgung des Delikts zu erleichtern.”
viele täter beginnen sich, die opfer und die einrichtung zu verpixeln. im endeffekt hilft kipo dabei opfer zu finden, wenn angagierte polizeibeamte mit dem gesicht des täter (das geht öffentlich) oder mit dem gesicht des kindes (das geht nicht öffentlich und ist RICHTIGE polizeiarbeit!!!) ermitteln können.
Ich sage: Wenn man Vergewaltigungen durch Familienangehörige (=Missbrauchsdarstellungen) mit erotischen Aktfotographien die man auch Kinder-Softcore nennen könnte (einvernehmlich), dann gibt es eben diese Probleme.
Der Konsum ist in Deutschland legal, man müsste theoretisch nur sicher gehen, dass nichts im RAM geschrieben wird und TOR läuft.
§131 Abs. 3 oder 4 ist interessant. Es geht um den Kontext der Darstellung. KiPo zur Aufklärung (vgl. “Zeig Mal”) ist wohl kein Problem, aber es wird zur Causa, wenn sich daran jemand erfreut. Komische Welt.
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Ich bin Laie für das Thema, aber wieso kann man nicht die Verbreitung von KiPo höher bestrafen als auch die Täter , die die Kinder tatsächlich missbrauchen?
Die Gedankengöänge und Fragen die Fefe in seinem blog geschrieben hat finde ich nicht abwegig.
Und auch den Nazi Vergleich find ich nicht unpassend, haben wir hier in den letzten 30 Jahren mehr rechte Ideologie-Verfolger oder zumindest Sympathisanten deren bekommen oder weniger? Gefühlt sind es für mich definitiv mehr und was hat das Hakenkreuz Symbol Verbot dazu geleistet?
Wenn nur der Besitz illegal ist und weiter bleiben soll , ok, aber nur wenn diese Scheisse mit den Bundestrojanern total abgeschafft wird, ich plage mich jeden Monat mit irgend einem Virus auf meinem Windoof rum (und nur von den Viren von denen ich auch mitbekomme dass sie drauf wuseln) und wie wieviele Botnetzteilnehmer gibt es heutzutage ungefäähr? Mich gruselt es schon zu erkennen , dass ich nicht Herr über mein eigenes System bin, und als Nichtinformatiker aber auch das garnicht sein muss! Und mich gruselt nochmehr, dass man nicht nur über meine IP irgend nen Bankenserver DDOS Attacke unfrewillig teilnehem ernsthafte Probleme bereits komme und noch wesentlich mehr wenn Kinderpornos auf meinem PC landen.
Im Übrigen habe ich früher mal raubkopiert , äh oder wars der Freund meines NAchbarn? schon vergessen *hust*jedenfalls gabs da mal den Fall das sich hinter einem Disney Dschungel Buch tauschfile so richtig widerliches FIlmchen verborgen hat. Ich habe lange gebraucht um zu kapieren das Tauschbörsen Unmengen Viren verteilen und die Abmahner sich darüber meistens ihre Opfer raussuchten, was passiert also wenn ich mir irgendwo was weiterhin unter falsch abgelegten Namen sauge und es sich als illegales Zeug entpuppt? (ich sauge mittlerweile nur noch torrent files von scheinbaren legalen sachen, auf die Content Mafia habe ich kein Bock mehr seit es kinox.to , youtube und webradios gibt, aber auch da ist so ein Szenario doch nicht ausgeschlossen oder!)
Vielleicht seh ich das ganze falsche, aber dann erklärt mir warum meien Befürchtungen total irrational sind ^^
Ich musste nicht mal den ganzen kurzen Text von Dir lesen, um festzustellen, dass Du scheinbar Falkvinges Argumentation gar nicht gelesen hast. Oder Du hast sie gelesen, aber konntest Dich wegen Schnappatmung nicht konzentrieren.
Du schreibst:
Es braucht eine Kultur des Hinsehens, keine des Wegsehen.
Erklär mir, wo VERBIETEN eine Kultur des Hinsehens ist.
Erklär mir, wie wir Täter Dingfest machen, wenn wir Bücher (Buchstaben) verbieten, nur weil sie Sex mit Minderjährigen (meinetwegen auch mit Kindern) beschreiben?
Warum verbieten wir keine Krimis -> Beschreibungen von Mord und Totschlag? Welcher Täter wird Dingfest gemacht, wenn ich keine Mangas mehr angucken darf?
Sätze wie “Falkvinge hat sich mit diesen Aussagen als ernstzunehmender politischer Akteur disqualifiziert.” sind von der politischen Kultur her unter nicht tolerierbar – und zwar ganz unabhängig davon, ob man mit Falkvinge übereinstimmt oder nicht.
Ich hätte mir eine differenzierte, nüchternere und sachlichere Auseinandersetzung zum Text von Falkvinge gewünscht.
Pingback: Reaktionen zu #falkvingegate | Popcorn Piraten
@Stephan Urbach: Ich finde dein aktivistisches Engagement in weiten Teilen super, bei dem Thema hier bist du aber ein klassischer Fundamentalist/Gutmensch und das blockiert anscheinend bei dir jegliche rationale Auseinandersetzung mit dem Thema und damit auch alle möglichen erreichbaren politischen Verbesserungen. Dass mit Schlömer und dir zufällig genau die beiden vorbelasteten Aktivisten eine Stellungnahme abgeben, die für die ganze Partei stehen soll, ist erbärmlich. Entschuldigt euch dafür und zwar schnell.
Ich bin doch jedesmal überrascht, wie viele Leute es gibt, die “Sachlichkeit” mit Empathielosigkeit verwechseln und sich dabei nicht mal zu blöd sind, ihrerseits selbst mit höchst emotional beladenen Abwertungen und Verurteilungen um sich schlagen, dass es die Sau graust.
Und manche Leute kapieren wohl auch erst, was ein Trauma ist, was es macht und was es bedeutet, ein solches immer wieder erleben zu müssen (z.B. durch das Wissen, dass man auch nach Jahren noch erkennbar als Wichsvorlage “genutzt” und weitergereicht wird – achso, ja, das sind ja nur Nullen und Einsen, Informationen, stellt euch doch nicht so an, da passiert doch mit euch selbst nichts mehr), wenn sie selbst eins erlebt haben. Was ich niemandem wünsche. Auch wenn das für manche, die sich hier hinter einem “Sachlichkeits”-Autismus verstecken und damit Technokratie einem humanistischen Zugang (der _alle_ Aspekte des menschlichen Lebens berücksichtigt und nicht als “unsachliche Befindlichkeiten” vom Tisch wischt) den Vorzug geben.
Was Rick da überlegt geht gar nicht. Er sieht das technokratisch und offensichtlich ohne einen Funken Empathie, indem er diese Sachen als “Information” bezeichnet und völlig aus dem menschlichen/persönlichen Kontext der Opfer nehmen möchte. Und es erschreckt mich durchaus, wenn ich sehe, dass es (zum Glück nur wenige) Leute gibt, die ihrerseit jegliche Empathie fahren lassen und auf diesen Zug tatsächlich aufspringen.
Es geht hier um Traumata, um intimste Persönlichkeitsrechte (seit wann ist das Piraten egal?) und um Körper- und geistige Verletzungen. Nicht nur deren “Dokumentation” sondern damit auch um deren Weiterführung, Verstärkung und Wiederholung. Der Mann hat sich da IMO komplett verrannt.
Das ist ähnlich unempathisch wie einem diagnostizierten Depressiven ein “Wenn du dich mal zusammenreißen würdest…” zuzurufen oder einem Vergewaltigungsopfer zu sagen “Ach hey, du lebst doch noch und hats keine bleibenden körperlichen Verletzungen, jetzt hör endlich auf zu jammern und stell dich nicht so an”.
Hier nicht unterscheiden zu wollen und auf diese Aspekte Rücksicht zu nehmen, weils ja “nur” irgendwelche “Befindlichkeiten” sind gegenüber “sachlicher Fakten” die ja angeblich “nichts weiter als irgendwelche Nullen und Einsen” seien ist anti-humanistisch, ignorant und unempathisch. Autisten können da nichts dazu. Nicht-Autisten unterstelle ich Absicht hinter dieser Haltung.
Was konstruktives noch. Ich schlage vor, das Thema “Jugendliche knipsen sich gegenseitig nackig” und “Kindesvergewaltigung und alles, was damit zusammenhängt (“Dokumentation”, Weiterverbreitung, “Nutzung”) streng getrennt zu halten. Das (oder auch weiteres/anderes) in einen Topf zu werfen sorgt nur dafür, dass man diesen höchst unterschiedlichen Themen nie gerecht wird. Beiden nicht.
Ansonsten auch was Udo Vetter zu dem Thema schrob, dem – sachlich – nichts hinzuzufügen ist.
Empathie fehlt jenen, die eine Diskussion im Sinne einer effektiven Strafverfolgung ablehnen und damit – um ihrem eigenen Ego genüge zu tun – die Opfer außer Acht lassen.
“Aus den Augen – aus dem Sinn” fühlt sich vielleicht gut an, ist aber mehr als selbstgerecht und lässt jegliches Mitgefühl für die Opfer vermissen.
Ich glaube so schwarz/weiß ist das Ganze gar nicht. Das entscheidende hier ist doch, dass man Empathie nicht mit Hysterie verwechseln darf. Ich kann Mitgefühl für die Opfer empfinden ohne meine rationale Entscheidungsfähigkeit dabei an den Nagel zu hängen.
Leuten, die die Rechtslage aus guten Gründen kritisieren zu unterstellen, sie hätten kein Mitgefühl für die Opfer, ist tatsächlich nicht weit davon weg, Leuten, die Maßnahmen zur Bekämpfung von “Kinderpornographie” wie Websperren aus güten Gründen kritisieren das gleiche zu unterstellen.
Das Problem liegt doch schlicht und ergreifen nur darin, das Rick seinen Artikel so grausig geschrieben hat, dass jeder Laie da “legalisiert Kinderpornographie” rausliest. Und das hat er ja tatsächlich nicht gefordert.
Du kannst diese Ansicht gerne als technokratisch definieren, aber wenn das so ist, dann braucht unsere Politik viel mehr Technokraten. Und wer wenn nicht die Piratenpartei soll diese Position einnehmen?
Ja, eine komplette Legalisierung von allem in diesem Kontext geht zu weit und ist für eine freie Gesellschaft nicht notwendig, bzw. betrachtet die verschiedenen Aspekte zu einseitig.
Den Vorwurf, dass Rick nur die Einsen und Nullen betrachtet, ohne Empathie, finde ich an diesem Ort hier aber nicht ganz unironisch.
Vielleicht erinnert sich noch jemand:
Data is essential
Data must flow
Data must be used
Data is neither good nor bad
There is no illegal data
Data is free
Data can not be owned
No man, machine or system shall interrupt the flow of data
Locking data is a crime against datanity
Derartig reflexartige, einem hysterischen Boulevard folgende Äußerungen sind einer Partei nicht würdig, schon gar nicht einer Piratenpartei.
Empathie fehlt jenen, die eine Diskussion im Sinne der effektiven Strafverfolgung ablehnen und damit .- um ihrem eigenen Ego genüge zu tun – die Opfer außer Acht lassen.
Derartig reflexartige, einem hysterischen Boulevard folgende Äußerungen sind einer Partei nicht würdig, schon gar nicht einer Piratenpartei.
Stellungnahme aus Österreich:
http://piratenpartei.at/stellungnahme-der-piratenpartei-osterreichs-zu-rick-falkvinges-blogeintrag-zu-kinderpornographie/
@sd: Danke für diese Demonstration – genau das war, was ich meinte m(
“bekomme ich das kalte Grauen und Wut, unglaubliche Wut.”
Vorschlag: objektiv>emotional ok?
https://blog.fefe.de/?ts=aeb0c59f
“Die Begründungen, die Falkvinge angibt, sind alle so falsch,”
Er weißt auf Sachen hin, die an unserem KiPo-Verbot schlecht sind.
Darüber sollten wir reden – was nicht heißt, dass man K. legalisieren muss.
Aber bitte nicht auf der emotionalen Von-der-Layen-Schiene fahren.
KiPo ist ein ernstes Thema, bei dem vieles falsch läuft, worüber wir reden müssen, unzwar ohne überemotionale Denkverbote.
PS.: Ja, ich bin auch gegen die legalisierung von KiPo.